Unser Arbeitsplatz

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Geräte am Patientenbett

Wenn Sie als Patient oder Besucher auf die Intensivstation kommen, werden Sie mit einer Vielzahl von Geräten konfrontiert, die wir Ihnen hier kurz erläutern möchten.

Über den Betten ist eine Art Brücke angebracht, in denen alle Versorgungsleitungen für Strom und Sauerstoff verlaufen. An dieser Brücke hängen für jedes Bett zwei „Geräteampeln“.

Hier sehen Sie vor allem etliche Infusomaten und Perfusoren. Dies sind Pumpen, mit denen man die Flussrate von Infusionen, oder bei kleineren Mengen die Flussrate von Spritzen  in ml/h kontrollieren kann.

An einer der Ampeln sehen Sie mittig den sogenannten „Monitor“, der alle erhobenen Körperfunktionen, wie Blutdruck, EKG und Sauerstoffsättigung aufzeichnet. Für diese und andere Werte sind Grenzen eingestellt, die bei Über- oder Unterschreiten einen Alarm auslösen. Sie werden es immer wieder erleben, dass einzelne Werte anfangen zu blinken und verschieden wichtig klingende Alarme ertönen.

Das soll Sie nicht beunruhigen. Ein solcher Alarm ist nichts Schlimmes, sondern in erster Linie eine Nachricht an uns. Alle Monitordaten und Alarme werden auch am zentralen Stützpunkt angezeigt und können auch von jedem anderen Bett aus eingesehen werden. Nicht jeder automatisch erzeugte Alarm zieht auch eine für Sie erkennbare Handlung nach sich.

Der große Bildschirm daneben ist unsere „Fieberkurve“, Patientenakte und papierloser Anordnungsbogen. Hier werden alle Monitordaten aufgezeichnet und auch alle Medikamente und Berichte eingetragen.

Ein dritter Bildschirm, der nicht immer zu sehen ist, gehört zu dem Beatmungsgerät. Dieses steuert die maschinelle Beatmung des narkotisierten Patienten. Die Beatmung ist in der Regel so eingestellt, dass der Patient jederzeit selber ein- und ausatmen kann. Der Mensch gibt den Takt vor, solange es medizinisch Sinn macht.

Je nach Krankheitsbild können noch diverse Geräte, wie z.B. Dialysemaschinen zur Nierenersatztherapie, zum Einsatz kommen und dann neben dem Bett stehen.

Die Betten entsprechen dem aktuellen Krankenhausstandard. Sie können in verschiedene Positionen verstellt werden. Bei Bedarf wird eine sog. Wechseldruckmatratze eingelegt, bei der sich abwechselnd verschiedene Luftkammern füllen, um ein Wundliegen des Patienten zu vermeiden.

Arbeitsabläufe

Die Schwestern und Pfleger arbeiten in einem Drei-Schichtsystem und betreuen die Patienten als sogenannte Bereichspflege. Das bedeutet, dass Patient und Angehörige im Tagesverlauf möglichst wenig Personalwechsel erleben.

Ärztlicherseits wird die Intensivstation von OA Dr. Dirks geführt. Die Assistenzärzte arbeiten in einem Zwei-Schichtsystem und wechseln nach einigen Wochen. Auch hier soll Unruhe durch zu viele und zu oft wechselnde Gesichter vermieden werden.

Für jede Berufsgruppe gibt es mehrmals täglich eine Übergabe an die nächste Schicht. Diese Übergaben sind wichtig für unsere Arbeit und das Wohl der Patienten. In diesen Zeiten bitten wir von telefonischen Rückfrage abzusehen und bitten um Ihr Verständnis.

  • Übergabezeit der Pflegekräfte: 6.00-7.00 Uhr, 13.00-14.00 Uhr und 20.00-21.00 Uhr
  • Übergabezeit der Stationsärzte: 7.00-8.00 Uhr und 19.00-20.00 Uhr

Außerhalb der Übergabezeiten sind wir gerne für Sie da. Wir bitten allerdings darum, uns mit möglichst nur ein bis zwei Ansprechpartnern zur Verfügung zu stehen. Wenn allen Familienmitgliedern einzeln immer wieder dasselbe erzählt werden muss, kostet dies viel Zeit, die für die Versorgung Ihres Angehörigen nicht mehr zur Verfügung steht.

Die meisten unserer Patienten gehören neben unsere intensivmedizinischen Behandlung auch noch zu einer der chirurgischen Fachabteilungen, z.B. vor oder nach einer Operation. Diese Patienten werden gemeinsam mit den für das Grundleiden zuständigen Ärzten der jeweiligen Fachabteilung betreut.

Mehrfach tägliche Visiten dienen dem täglichen Informationsaustausch zwischen allen behandelnden Ärzten. Haben Sie als Angehöriger Fragen an den Operateur, erreichen Sie diesen am besten über den chirurgischen Stationsarzt der „Heimatstation“ des Patienten.