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Vertikale Geburtspositionen
Aufrechte (vertikale) Gebärhaltungen waren bis vor 100 Jahren überall auf der Welt üblich. Das Halten und Hängen an Seilen, Stangen, Tüchern, an Balken, Bäumen etc. war beim Gebären allgemein verbreitet, ebenso die Entbindung in der Hocke und im Sitzen sowie im Knien.
Neue Erkenntnisse zur Logik der Gebärhaltungen bestätigen das alte Wissen, dass Gebären in aufrechter Position den Geburtsverlauf günstig beeinflusst.
Die Vorteile aufrechter Geburtspositionen sind:
- Ausnutzung der Schwerkraft
- Reduzierung der aktiven Muskelarbeit
- Rascherer Geburtsverlauf
- Weniger Schmerzmittel
- Weniger Dammschnitte und Geburtsverletzungen
- Weniger Zangen- oder Vacuumextraktionen
- Bessere Einbeziehung und Mitarbeit der Väter
Hanna Fischer, Hebamme aus Calw und seit über 40 Jahren in der Klinik- und Hausgeburtshilfe tätig, ist die führende Verfechterin der vertikalen Geburtspositionen. Ihr "Atlas der Gebärhaltungen" (Hippokrates-Verlag) ist das Standardwerk für Hebammen und Geburtshelfer. Frau Fischer führte mehrere Fortbildungen für unser Team durch.
Unsere Hebammen beraten Sie gern und ermöglichen Ihnen die für Sie ünstigste Gebärposition, um einen komplikationslosen und raschen Geburtsverlauf zu erreichen.
Folgende Hilfsmittel zur vertikalen Geburtsposition stehen Ihnen zur Verfügung:
Gebärhocker
Der Gebärhocker (Maja-Hocker) und der Gebärstuhl werden gegen Ende der Geburt in der Austreibungsphase benutzt. Die sitzende Position wird hierbei häufig als angenehm empfunden, da der Dammbereich wenig belastet wird.
Unsere Gebärinsel "Multitrac"
kombiniert beide Komponenten: den Gebärstuhl mit dem Gebärseil. Auch hier wird die vertikale Entbindungsposition unterstützt.
Linktipp: Febromed GmbH









