Aneurysma

Bis Anfang der 90er Jahre wurde ein Bauchaortenaneurysma ausschließlich operativ versorgt, indem die Aussackung mit einer Kunstoffprothese überbrückt wurde. Inzwischen gibt es eine weniger invasive Behandlungsmöglickeit: Eine durch die Leistenarterien eingebrachte „Stent-Graft“-Prothese wird bis zur erkrankten Stelle geführt und so platziert, dass das Aneurysma ausgeschaltet wird. Nur wenigen Zentren ist es derzeit möglich, Aneurysmen, welche die Nieren- und Viszeralarterien mit einbeziehen, auf diese Weise zu behandeln. Zur erfolgreichen Behandlung werden Prothesen verwendet, die sog. „Fenster“ haben. Diese Fenster erlauben die Durchblutung von Nieren und anderen Bauchorganen. Unser Zentrum ist in der Anwendung dieses Verfahrens eines der erfahrensten weltweit.

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Gefäßdarstellung eines Bauchaortenanaeurysma mit Einbeziehung der Nieren- und Darmschlagadern vor...
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...und nach offener Operation.
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Alternativ kommt die Implantation einer fesetrierten Prothese in Frage.

Als Vorteile dieser Methode sind eine kürzere Verweildauer im Krankenhaus, geringere Schmerzen sowie eine schnellere Rückkehr in das alltägliche Leben zu nennen.
Die Nachsorge der operierten Patienten, beispielsweise durch regelmäßige Kontrolluntersuchungen nach gefäßchirurgischen Eingriffen, findet in der gefäßchirurgischen Ambulanz statt.

Am 24. April 2007 fand im St. Franziskus-Hospital ein Live Pannel zum Thema Thoracic Aortic Aneurysm Repair statt. Professor Torsello zeigte bei diesem Pannel die Reparatur eines Aneurysma mit Hilfe der neuen Methode und beantwortete fragen. Eine Aufzeichnung dieses Pannels können Sie sich hier ansehen (Cook Medical - Thoractic Aortic Aneurysm Repair).