Konservative Therapien für einen unbeschwerten Alltag

An erster Stelle sollte immer eine nicht-operative Behandlung stehen. Es gibt sehr viele Möglichkeiten. In vielen Fällen können mit einer Ernährungsumstellung und der damit verbundenen Gewichtsreduktion sehr gute Ergebnisse erzielt werden. Auch ein qualifiziertes Beckenbodentraining durch ausgebildete Physiotherapeuten, oft unter Anwendung eines computergesteuerten pelvic-floor-reeducation-Programms, führt zu großen Erfolgen.

Darüber hinaus besteht häufig auch die Möglichkeit einer medikamentösen Therapie, um Beckenbodenerkrankungen zu behandeln. Ein operativer Eingriff lässt sich in sehr vielen Fällen vermeiden.

Operativer Eingriff für Sicherheit und Freude an Bewegung

Eine Operation sollte immer am Ende aller Überlegungen stehen. Aber auch dann stehen bei uns die kleinstmöglichen Verfahren im Vordergrund.

Ist eine Operation notwendig, profitieren Patientinnen von unserer großen Erfahrung. Wir haben uns seit vielen Jahren besonders auf laparoskopische und minimal-invasive Verfahren (Operationen mit kleinsten Einschnitten) spezialisiert, da diese zahlreiche Vorteile für die Patientin bieten:

  • keine Schmerzen nach der Operation
  • erheblich geringeres Risiko für Wundinfektionenschnelle
  • Mobilisierung noch am Operationstag
  • insgesamt schnellere Erholungsphase

So werden auch ausgeprägte Senkungen des Beckenbodens bis zum Vorfall der Gebärmutter oder der Scheide (nach einer früher erfolgten Gebärmutterentfernung) bei uns seit vielen Jahren minimal-invasiv laparoskopisch operiert. In manchen Fällen sind auch Kombinationen aus laparoskopischen und vaginalen Verfahren sinnvoll. Ein Bauchschnitt ist nicht erforderlich. Wir führen keine vaginalen Netzeinlagen („Gewebeersatz“) durch. Diese werden von der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) als experimentell eingestuft. Studien zeigten hohe Komplikationsraten im 2-stelligen Prozentbereich.

Unsere Verfahren umgehen diese Risiken. Die Ergebnisse sind besser.