Wissenschaft

Publikationen und Buchbeiträge von Univ.-Professor Dr. med. Giovanni Torsello

Studien

Bereits im Gründungsjahr 1996 nahm die Klinik für Gefäßchirurgie des St. Franziskus-Hospitals an der ersten randomisierten klinischen Studie zur Wirksamkeit lokaler Antibiotika Prophylaxe bei Gefäßimplantationen mit Leistenanschluss teil.

Es folgten weitere multizentrische internationale Studien. Im Bereich der endovaskulären Versorgung von Aortenaneurysmen z.B. die „first in man trials“ für die Endurant (Medtronic), die Zenith Alpha TAA (Cook) sowie die Incraft-Prothese (Cordis, jetzt Cardinal Health). Viele weitere Endoprothesen wurden und werden im Rahmen solcher Studien evaluiert.

Diese Form der klinischen Evaluation im Rahmen von multizentrischen Studien findet in sämtlichen anderen Gefäßprovinzen statt, beispielsweise im Bereich der Beckenarterien die randomisierten Intense und ICE Studien.  Bei Untersuchungen zur Behandlung der pAVK im Oberschenkelbereich waren es im Laufe der letzten 20 Jahre ca. 15 Studien. Im Bereich der arteriellen Verschlusskrankheit im Unterschenkel ca. zehn Studien.

Zudem wird mit dem CRITISCH Register, welches die Erstlinientherapien bei Patienten mit kritischer Beinischämie vergleicht, das größte deutsche gefäßchirurgische Forschungsprojekt durch unsere Klinik geleitet. Des Weiteren beteiligen wir uns an der internationalen randomisierten Studie zur Behandlung von Carotisstenosen ACST2, Studien zur Anwendung von neuen Verschlusssystemen oder der endovaskulären Shuntanlage.  

Ein weiterer großer Aufgabenbereich des Studienteams besteht in der internen Qualitätssicherung sowie der Evaluation eigener Ergebnisse. Im Bereich der peripheren Interventionsmöglichkeiten werden prospektiv die Behandlung mit Drug-Eluting Stents, die Behandlung der Instent-Restenosen und neue Verfahren wie die Atherektomie erfasst und nachverfolgt. Neue Technologien im Bereich der mechanischen Thrombektomie und venöser Stentimplantation werden ebenfalls evaluiert. So wird neben der wissenschaftlichen Evaluation neuer Technologien ein steter Austausch mit anderen Kliniken und der Industrie gewährleistet. Ein weiterer Vorteil ist die engere Anbindung und strukturierte Nachsorge unserer Patienten. 

Wissenschaftliche Mitarbeiter

Bärbel Berekoven

Telefon: 0251 935-3979
E-Mail: baerbel.berekoven(at)sfh-muenster.de

Christiane Hericks

Telefon: 0251 935-3932
E-Mail: christiane.hericks(at)sfh-muenster.de

Dr. rer. nat. Marian Pitulescu

E-Mail: marian.pitulescu(at)sfh-muenster.de

Arne Stachmann

Telefon: 0251 935-3931
E-Mail: arne.stachmann(at)sfh-muenster.de