Informationen "Corona-Virus"

Wichtige Angehörigen-Information

Gerade für ältere Patienten und ihre Bezugspersonen ist die aktuelle Besuchssperre eine große Belastung. Viele ältere Patienten sind häufig bereits bei der Aufnahme oder im Behandlungsverlauf nicht in der Lage, ausreichend Informationen zur Verfügung zu stellen, welche die Pflegenden und Ärzte für eine optimale Versorgung benötigen. Darüber hinaus lassen die Stationsabläufe leider nur begrenzt Zeit für Anrufe und Rückfragen der Angehörigen. 

Aus diesem Grund wurde der anhängende Fragebogen entwickelt, der biografierelevante und organisatorische Aspekte erfragt. Die Informationen können die Abläufe auf der Station erleichtern und zur bestmöglichen pflegerischen und medizinischen Versorgung beitragen.

———————

Liebe Patienten,
liebe Angehörige,

wir bitten alle Patienten ab 70 Jahre (oder bei Bedarf auch Jüngere), das folgende Formular möglichst frühzeitig auszufüllen, bzw. ausfüllen zu lassen. So können u.a. auch gewohnte Rituale und besondere Wünsche besser berücksichtigt werden. Falls bereits bekannt, ergänzen Sie gerne die Station/Abteilung, in der Sie betreut werden. 

Der ausgefüllte Bogen kann persönlich an der Information im Foyer abgegeben werden oder per Mail an
 patientenpost(at)sfh-muenster.de gesendet werden. Die Angaben werden vertraulich behandelt. 

Vielen Dank für Ihre Mithilfe! 

Formular "Patienten- und Angehörigen-Info"

Grüße an Patienten

Sie können Ihren Angehörigen und Freunden dennoch eine Nachricht übermitteln und wir reichen die Genesungswünsche gerne weiter. Nutzen Sie hierfür das folgende Formular.

 Formular "Grüße an Patienten"

Telefonischer Besuchsdienst

Liebe Patienten,
liebe Angehörige,

unsere Ehrenamtlichen Besuchsdienste haben ein offenes Ohr für Sie!

Möchten Sie angerufen werden und mit jemandem sprechen? Dann melden Sie sich gerne unter

Tel.: 0251-935 3599 (10.00 bis 18.00 Uhr)

Handzettel (PDF)

Information zu SARS-CoV-2

Nachfolgend finden Sie einige zusammengefasste Informationen zum SARS-CoV-2-Virus.
Ausführliche Informationen zur der neuartigen Infektionskrankheit erhalten Sie auf folgenden Seiten:

Übertragung

Das Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Es wird hauptsächlich durch Tröpfchen, die beim Niesen oder Husten entstehen und eingeatmet werden, übertragen. Indirekt kann das Virus auch über die Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, übertragen werden. 

Symptome

Das Virus verursacht vor allem Infektionen der Atemwege. Wie andere Erreger von Atemwegserkrankungen kann eine Infektion mit dem Coronavirus zu Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall.

Verdachtsabklärung bei grippeähnlichen Symptomen

Wenn Sie grippeähnliche Symptome haben oder Kontakt zu einer anderen infizierten Person hatten, wenden Sie sich bitte telefonisch an Ihren Hausarzt/Hausärztin. Gehen Sie nicht ohne vorherige Ankündigung zum Hausarzt oder ins Krankenhaus, um niemanden im Wartezimmer einer Praxis oder einer Klinik anzustecken. Weisen Sie in dem Telefonat auf Ihren Aufenthalt an dem unter Quarantäne stehenden Ort oder den Kontakt zu einer infizierten Person hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen. Das Aufsuchen der Praxis oder eines Krankenhauses wäre nach Rücksprache mit dem Arzt gegebenenfalls der zweite Schritt.

Wenn Sie keine grippeähnlichen Symptome haben, sich aber dennoch Sorgen machen, sich infiziert zu haben, informieren Sie sich zunächst auf den oben genannten Internetseite.

Schutz vor einer Ansteckung

Mit einfachen Maßnahmen können Sie helfen, sich selbst und andere vor Infektionskrankheiten zu schützen. Wie bei vielen anderen Infektionskrankheiten gelten auch bei dem Coronavirus als wichtigste Hygienemaßnahmen:

  • Halten Sie ausreichend Abstand von Menschen, die Husten, Schnupfen oder Fieber haben
  • Husten- und Nies-Etikette: Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch – und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
  • Halten Sie die Hände vom Gesicht fern – vermeiden Sie es, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.
  • Händehygiene: Waschen Sie regelmäßig und ausreichend lange (mindestens 20 Sekunden) Ihre Hände mit Wasser und Seife – insbesondere nach dem Nase putzen, Niesen oder Husten.

 

Ist das St. Franziskus-Hospital auf die Behandlung von Patienten mit SARS-CoV-2 vorbereitet?

Gemäß den deutschlandweit gültigen Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes wurden im St. Franziskus-Hospital
Münster die erforderlichen Vorbereitungen getroffen, um Patienten, die sich möglicherweise infiziert haben,
sachgerecht und schnellstmöglich zu diagnostizieren und gegebenenfalls zu behandeln. Im Bedarfsfall würden
zudem spezielle Desinfektions- und Isolierungsmaßnahmen getroffen, die zusätzlichen Schutz vor einer
Weiterverbreitung des Virus geben. Das St. Franziskus-Hospital steht in engem Kontakt mit dem
Kompetenzzentrum für Mikrobiologie und Hygiene. Das Kompetenzzentrum ist umfassend ausgestattet und verfügt u.a. über ein Speziallabor, in dem das Corona-Virus in kurzer Zeit nachgewiesen werden kann.