Abteilung für Neonatologie und Kinderintensivmedizin
Familienzentrierte Begleitung und spezialisierte Kinderintensivmedizin für einen starken Start ins Leben

Unser Perinatalzentrum liegt direkt am Kreißsaal und verbindet moderne Medizintechnik mit einer familienorientierten Atmosphäre. Die räumliche Nähe zur Geburt ermöglicht es, Früh- und Neugeborene im Bedarfsfall ohne Zeitverlust zu übernehmen und gleichzeitig Mutter und Kind so nah wie möglich beieinander zu lassen
Für die intensivmedizinische Betreuung stehen sechs Intensivzimmer mit insgesamt zwölf Behandlungsplätzen zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch zwei spezielle Mutter-Kind-Plätze. Hier können Mütter und ihre Kinder direkt nach der Geburt gemeinsam aufgenommen und engmaschig betreut werden. So verbinden wir intensivmedizinische Sicherheit mit der wichtigen frühen Nähe zwischen Mutter und Kind.
Zusätzlich stehen acht IMC-Plätze (Intermediate Care) für Kinder zur Verfügung, die nach einer schweren Erkrankung oder Frühgeburt bereits stabiler sind, aber weiterhin eine engmaschige Überwachung und besondere Pflege benötigen. So schaffen wir einen abgestuften und sicheren Übergang von der Intensivtherapie bis zur Vorbereitung auf die Entlassung.
Unser ärztliches und pflegerisches Team ist rund um die Uhr für die kleinen Patientinnen und Patienten sowie ihre Familien da.
Für die Phase vor der Entlassung stehen zwei spezielle Familienzimmer zur Verfügung. Hier haben Eltern die Möglichkeit, die Versorgung ihres Kindes im Klinikrahmen zunehmend selbst zu übernehmen und den Alltag zu Hause realitätsnah einzuüben – selbstverständlich begleitet durch unser erfahrenes Team. Ziel ist es, den Übergang nach Hause für alle Beteiligten so sicher, gut vorbereitet und vertrauensvoll wie möglich zu gestalten.
Eine Umgebung, die Sicherheit und Entwicklung unterstützt
Früh- und Neugeborene brauchen eine Umgebung, die medizinische Versorgung und Schutz gleichermaßen bietet. Je früher ein Kind zur Welt kommt, desto unreifer ist die Haut und desto schwerer fällt es den Kleinen, Körpertemperatur und Flüssigkeitshaushalt selbst zu regulieren. Deshalb werden Frühgeborene in der Regel zunächst im Inkubator versorgt. Wärme und Feuchtigkeit schaffen dort Bedingungen, die dem Schutzraum im Mutterleib ähneln und das Kind bei der Stabilisierung unterstützen.
Mit zunehmender Reife kann die Versorgung in ein Wärmebett übergehen. In den letzten Tagen vor der Entlassung schlafen viele Kinder bereits in einem normalen Kinderbett mit Schlafsack. So wird die Umgebung schrittweise an die Entwicklung des Kindes angepasst.
Wir achten darauf, äußere Reize bewusst zu reduzieren. Gedämpftes Licht, eine angepasste Lautstärke und geschützte Ruhephasen helfen den Kindern, sich in ihrer neuen Umgebung besser zurechtzufinden. Geräte, Kabel und Schläuche gehören auf einer Neugeborenen-Intensivstation oft zur Behandlung dazu. Sie ermöglichen eine genaue Überwachung und unterstützen zum Beispiel Atmung, Sauerstoffversorgung, Nahrungsaufbau und Flüssigkeitszufuhr.
Perinatalzentrum I

Chefärztin
Dr. med. Meike Franssen
Telefon: 0251 935-3926
Telefax: 0251 935-4073
meike.franssen(at)sfh-muenster.de
Chefarztsekretärin
Jasmin Kammer
Telefon: 0251 935-3926
Telefax: 0251 935-4073
jasmin.kammer(at)sfh-muenster.de




