Willkommen in der Anästhesie, operativen Intensivmedizin und Notfallmedizin
Die Klinik für Anästhesie, operative Intensivmedizin und Notfallmedizin steht für eine sichere, moderne und menschlich zugewandte perioperative Versorgung. Unsere Arbeit verbindet medizinische Exzellenz mit klaren Strukturen, interdisziplinärer Zusammenarbeit und einer gelebten Teamkultur.
Versorgung & Leistungsumfang
Jährlich erbringen wir mehr als 30.000 anästhesiologische Leistungen in allen operativen, interventionellen und diagnostischen Bereichen des St. Franziskus-Hospitals Münster. Unsere operative Intensivstation verfügt aktuell über 12 Intensivbetten mit der Option, bei hoher Auslastung auf bis zu 15 Betten zu erweitern. Pro Jahr versorgen wir etwa 1.500 intensivmedizinische Patient:innen.
Notfallmedizinische Präsenz
Unsere Klinik ist sowohl innerklinisch als auch präklinisch fest in die Notfallversorgung der Region eingebunden. Ärzte und Ärztinnen der Klinik besetzen regelmäßig Notarztstandorte in Greven und Telgte sowie bei der Berufsfeuerwehr Münster.
Organisation & Verantwortung
Die Klinik ist funktional und interdisziplinär organisiert. Klare Verantwortlichkeiten, transparente Entscheidungswege und definierte Schnittstellen sichern eine verlässliche Patient:innenversorgung rund um die Uhr.
Forschung, Innovation & Projekte
Unsere Klinik für Anästhesie, operative Intensivmedizin und Notfallmedizin versteht sich als lernende Organisation. Forschung, Innovation und kontinuierliche Weiterentwicklung sind fest in der klinischen Arbeit verankert und dienen einem klaren Ziel: die Versorgung unserer Patient:innen stetig zu verbessern.
Innovation entsteht bei uns aus der klinischen Praxis heraus. Neue Konzepte werden interdisziplinär entwickelt, pilotiert, evaluiert und – wenn sie sich bewähren – nachhaltig in den klinischen Alltag integriert. Dabei stehen Patient:innensicherheit, Qualität und Teamorientierung im Mittelpunkt.
Das Simulationszentrum FranziskusSIM, inzwischen Teil der Franziskus Gesundheitsakademie, ist als zentrales Projekt in unserer Klinik gewachsen und wird im medizinischen Bereich maßgeblich aus unserer Klinik geleitet und personell getragen. Simulationsbasierte Trainings werden gezielt eingesetzt, um technische Fertigkeiten, Teamarbeit und Kommunikation in realitätsnahen Szenarien zu trainieren.
Inhalte sind unter anderem:
- interprofessionelle Notfallsimulationen
- Kreißsaal- und Reanimationstrainings
- Teamtrainings in Hochrisikosituationen
- strukturierte Nachbesprechungen (Debriefings)
Ein strukturiertes OP-Management mit zentraler Einleitung ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Prozessinnovation. Ziel ist es, Abläufe transparent zu gestalten, Ressourcen effizient zu nutzen und gleichzeitig die Patient:innensicherheit zu erhöhen.
Die perioperative Betreuung älterer Patient:innen ist ein besonderer Schwerpunkt. Interdisziplinäre Konzepte zielen darauf ab, Komplikationen wie Delir zu vermeiden, Funktionalität zu erhalten und eine rasche Erholung zu unterstützen.
ABS ist eng mit der Intensivmedizin verzahnt und wird durch ein Intensive-Care-Outreach-Konzept ergänzt. Ziel ist der rationale Einsatz von Antibiotika sowie die frühzeitige intensivmedizinische Mitbeurteilung kritisch erkrankter Patient:innen vor und nach einem Aufenthalt auf unserer Intensivstation.
Das Medical Emergency Team ist Ausdruck eines proaktiven Sicherheitskonzepts. Es trägt dazu bei, klinische Verschlechterungen frühzeitig zu erkennen und Eskalationen strukturiert zu steuern
Die Transplantationsbeauftragten des Hospitals sind in unserer Klinik angesiedelt. Die strukturierte Begleitung dieses sensiblen Themas erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen und der DSO (Deutsche Stiftung Organtransplantation), mit besonderem Fokus auf transparente Kommunikation mit Angehörigen.
Wir stellen die anästhesiologische Betreuung von Kindern in allen Altersgruppen, vom Frühgeborenen bis ins Adoleszentenalter, sicher. Mit spezifischen Fortbildungsangeboten wie dem Kinderanästhesie-Kompaktseminar und zwei themenspezifischen Podcasts engagieren wir und in der kontinuierlichen Weiterentwicklung dieses Teilbereichs der Anästhesie.
Unsere klinischen Projekte werden durch externe Kooperationen, Netzwerke und fachlichen Austausch ergänzt. Die Teilnahme an regionalen und überregionalen Formaten trägt zur kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Konzepte bei.
Forschung und Innovation bleiben dynamische Prozesse. Neue Ideen entstehen aus dem klinischen Alltag, aus Teamarbeit und aus dem gemeinsamen Anspruch, Medizin kontinuierlich besser zu machen.











