Endoprothetikzentrum am St. Franziskus-Hospital
Moderne Diagnostik und individuelle Versorgung
In unserem Endoprothetikzentrum steht die operative Behandlung der Hüft- und Kniearthrose im Mittelpunkt. Wenn ein Gelenkerhalt nicht mehr möglich ist, kann die Implantation eines künstlichen Gelenks sinnvoll sein - sei es ein künstliches Hüftgelenk oder ein künstliches Kniegelenk.
Die Endoprothetik gehört heute zu den erfolgreichsten Behandlungsverfahren in der Orthopädie. Moderne Implantate, weiterentwickelte Operationstechniken und standardisierte Abläufe ermöglichen eine sichere und individuell abgestimmte Versorgung. Gleichzeitig steigen die Anforderungen: Neben älteren Patientinnen und Patienten mit Arthrose benötigen auch jüngere Menschen nach Unfällen, bei Hüftdysplasie oder bei Fehlstellungen mitunter frühzeitig ein künstliches Gelenk.
In unserem Endoprothetikzentrum werden diese Eingriffe von erfahrenen Orthopädinnen und Orthopäden durchgeführt, die auf die Versorgung mit Kunstgelenken spezialisiert sind.
Langjährige Erfahrung in der Endoprothetik
Unsere Orthopädische Klinik verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Versorgung mit Kunstgelenken. Jährlich werden über 1.500 endoprothetische Eingriffe durchgeführt – sowohl Erstimplantationen als auch eine große Zahl von Wechseloperationen.
Diese besondere Erfahrung ist vor allem dann wichtig, wenn:
- ein künstliches Hüftgelenk oder künstliches Kniegelenk verschlissen ist
- sich eine Prothese gelockert hat
- eine Infektion oder andere Komplikationen aufgetreten sind
In solchen Situationen sind Patientinnen und Patienten in unserem zertifizierten Endoprothetikzentrum in besonders erfahrenen Händen.
Unser Endoprothetik-Zentrum bietet ein umfassendes Spektrum an Leistungen rund um künstliches Hüftgelenk und künstliches Kniegelenk:
- Umfassende Beratung
Aufklärung und Beratung zu allen Fragen rund um die Operation, mögliche Alternativen, die Vorbereitung und Nachsorge sowie zur orthopädischen Rehabilitation. - Erstimplantationen
Durchführung von Erstimplantationen künstlicher Hüft- und Kniegelenke – inklusive minimalinvasiver OP-Verfahren, wenn diese sinnvoll und möglich sind. - Wechsel-Operationen (TEP-Wechsel)
Austausch von aufgebrauchten oder gelockerten Endoprothesen-Teilen.
Ein umfangreiches Prothesenlager steht zur Verfügung – bis hin zu Spezialimplantaten und Teilersatz von Knochen bei komplexen Defekten. Eine hauseigene Knochenbank ermöglicht den Ersatz von Knochendefekten. - Anästhesie und Intensivbetreuung
Narkoseführung und Überwachung während und nach dem Eingriff erfolgen nach modernen Standards. Bei Bedarf steht eine intensivmedizinische Betreuung zur Verfügung. - Behandlung von Begleiterkrankungen
Internistische Fachabteilungen wie Kardiologie, Nierenheilkunde und weitere Disziplinen sowie Gefäßchirurgie und Radiologie sind dauerhaft verfügbar, um Begleiterkrankungen vor, während und nach der Operation optimal mitzubehandeln. - Spezielle Maßnahmen zur Komplikationsvermeidung
In ausgewählten Fällen kann vor der Operation eine Bestrahlung zur Vermeidung von Verknöcherungen um Endoprothesen durchgeführt werden (betrifft nur wenige Patientinnen und Patienten). - Physio- und Ergotherapie
Direkt nach der Operation beginnt die Mobilisation durch ein geschultes Physio- und Ergotherapie-Team. Die Versorgung mit Hilfsmitteln und Reha-Materialien erfolgt über die orthopädische Werkstatt im Haus. - Reha- und Versorgungsplanung
Beratung zur weiteren Rehabilitation und zur häuslichen Versorgung möglichst schon vor der Operation – in enger Zusammenarbeit mit dem Klinischen Sozialdienst und erfahrenen Reha-Partnern.
Bei Fragen zur Endoprothetik – sei es zum künstlichen Hüftgelenk, künstlichen Kniegelenk, zu Wechsel-Operationen oder zur Rehabilitation – stehen Ihnen unsere Orthopäd;innen gerne zur Verfügung.







