Im Notfall 112 wählen

Im medizinischen Notfall erreichen Sie uns 24/7 über unsere Notaufnahme.
 

Bei lebensbedrohlichen Notfällen rufen Sie den Notruf 112.
 

Bei nicht dringlichen Erkrankungen, planbaren Untersuchungen oder länger bestehenden Beschwerden sollten Sie sich zunächst an Ihre Hausarztpraxis oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) wenden. So helfen Sie mit, die Notfallmedizin in der Notaufnahme für schwer erkrankte Patientinnen und Patienten freizuhalten.

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Klinik für Anästhesie, operative Intensivmedizin und Notfallmedizin

St. Franziskus-Hospital Münster

Der Tag der Operation

Am Tag Ihrer Operation begleiten wir Sie Schritt für Schritt. Klare Abläufe, feste Ansprechpartner:innen und eingespielte Teams sorgen dafür, dass Sie sich gut orientieren können und sicher versorgt werden.

 

Sie erhalten im Vorfeld Informationen, wann und wo Sie sich am Operationstag melden sollen. Je nach Eingriff gehen Sie direkt auf Ihre Station oder in unseren Vorbereitungsbereich der sogenannten Holding Area (1.OG).

Auf der Station werden Sie vorbereitet. Dazu gehören unter anderem das Anlegen eines OP-Hemdes, die Kontrolle der Unterlagen und – falls notwendig – letzte Vorbereitungen für den Eingriff.

Sobald alles bereit ist, werdem Sie vom Transportdienst in den OP-Bereich gebracht. Dort erwartet Sie das Team der Anästhesie, das Sie durch die Narkose begleitet.

Bei Kindern ab 6 Monaten ist es häufig, jedoch nicht immer, möglich, dass die Eltern bei der Narkoseeinleitung noch so lange anwesend sind, bis die Kinder eingeschlafen sind. 

Während des gesamten Eingriffs ist immer ein/e Anästhesist:in an Ihrer Seite. Ihr Kreislauf, Ihre Atmung und Ihr Wohlbefinden werden kontinuierlich überwacht.

Nach der Operation kommen Sie in den Aufwachraum. Dort kümmern sich speziell geschulte Pflegekräfte und Ärzt:innen um Sie, bis Sie wieder auf die Station oder – bei ambulanten Eingriffen – nach Hause gehen können.  

Regeln für die Nüchternheit
vor einer Operation/Narkose

Bitte beachten Sie unsere Nüchternheitsregeln, damit Ihre Operation wie geplant stattfinden kann. Diese Regeln gelten bei jedem Eingriff, unabhängig von der ausgewählten Narkoseform. 

Da wir im Notfall eine Vollnarkose durchführen müssen, ist es wichtig, dass auch Patient:innen, die z.B. eine Spinalanästhesie erhalten, nüchtern sind. 

  • Sie dürfen bis 6 Stunden vor der Operation noch etwas essen und bis zum Abruf in den Operationsbereich schluckweise klare Flüssigkeiten (Wasser, Tee/Kaffee ohne Milch) trinken.

  • Säuglinge bis zum ersten Geburtstag dürfen noch bis zu 3 Stunden vor der Narkose gestillt werden. Milchnahrung ist bis zum 1. Geburtstag bis 4 Stunden vor der Narkose möglich.
  • Auch Ihre Morgenmedikation dürfen Sie, wie mit uns besprochen, mit einem Schluck Wasser einnehmen 

Wenn nichts Anderes auf dem Anästhesieprotokoll vermerkt ist, bzw. aus chirurgischer Sicht keine Nüchternheit erforderlich ist, dürfen Sie nach Ihrer Operation sofort wieder trinken und zügig leichte Kost zu sich nehmen. Die Kolleg:innen im Aufwachraum werden Sie dazu beraten. 

Wichtiger Hinweis für Patienten mit Schlafapnoe (OSAS)


Bitte bringen Sie unbedingt Ihre eigene, funktionsfähige CPAP-Maske (inkl. Zubehör) am Tag der Operation mit, falls Sie eine besitzen. Sollte diese defekt sein, oder die aktuelle Maske nicht passen o.ä.- bitte unbedingt im Vorfeld reparieren lassen!

Nach einer Narkose ist das Risiko für Atemaussetzer (Apnoe-Phasen) erhöht. Ihre CPAP-Maske hilft dabei, diese Phasen zu vermeiden und trägt somit wesentlich zu Ihrer Sicherheit bei.

Ohne Maske kann es notwendig sein, Sie über Nacht auf einer Überwachungsstation (IMC/ITS) zu betreuen. Da dort nicht immer ein freies Bett zur Verfügung steht, kann es in diesem Fall sein, dass Ihre geplante Operation verschoben werden muss. 

Notfall-Operationen werden selbstverständlich immer durchgeführt.