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Bei lebensbedrohlichen Notfällen rufen Sie den Notruf 112.
 

Bei nicht dringlichen Erkrankungen, planbaren Untersuchungen oder länger bestehenden Beschwerden sollten Sie sich zunächst an Ihre Hausarztpraxis oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) wenden. So helfen Sie mit, die Notfallmedizin in der Notaufnahme für schwer erkrankte Patientinnen und Patienten freizuhalten.

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Darmzentrum

St. Franziskus-Hospital Münster

Darmzentrum am St. Franziskus-Hospital Münster
Ihre Spezialistinnen und Spezialisten für die Diagnose und Behandlung von Darmerkrankungen

Das Darmzentrum am St. Franziskus-Hospital Münster steht für eine umfassende, patientenorientierte Betreuung bei Darmerkrankungen. Unser Ziel ist es, Patientinnen und Patienten von der Darmkrebsvorsorge über die Diagnostik und Behandlung bis zur Nachsorge kompetent zu begleiten. Dabei verbinden wir moderne Medizin, interdisziplinäre Zusammenarbeit und eine individuelle Betreuung.

Wir behandeln sowohl gutartige als auch bösartige Erkrankungen des Darms. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Vorsorge und Behandlung von Darmkrebs. Darüber hinaus betreuen wir Patientinnen und Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Polypen, funktionellen Beschwerden und komplexen Befunden des Dick- und Enddarms.

Durch kurze Wege, eine enge Abstimmung der Fachbereiche und eine leitliniengerechte Therapieplanung bieten wir eine moderne Versorgung auf hohem medizinischem Niveau.

Darmkrebs: Vorsorge, Früherkennung und Therapie

Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen in Europa. Allein in Deutschland erkranken jedes Jahr ca. 55.000 Menschen neu daran. Umso wichtiger ist die Vorsorge: Regelmäßige Darmspiegelungen und die frühzeitige Entfernung von Polypen können das Risiko für Darmkrebs deutlich senken.

Auch die Frage nach möglichen Darmkrebs Symptomen beschäftigt viele Menschen. Zu den Warnzeichen können unter anderem Blut im Stuhl, Veränderungen der Stuhlgewohnheiten, ungewollter Gewichtsverlust, Bauchschmerzen oder eine unklare Blutarmut gehören. Gleichzeitig ist wichtig zu wissen: Darmkrebs kann über lange Zeit unbemerkt bleiben. Gerade deshalb kommt der Darmkrebsvorsorge eine so große Bedeutung zu.

Zu den Risikofaktoren gehören neben genetischen Belastungen auch Lebensstil und Ernährung sowie chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Im Darmzentrum beraten wir Sie individuell zu Ihrem persönlichen Risiko und zu sinnvollen Maßnahmen der Vorsorge und Früherkennung.

Wir bieten:

Eine präzise Diagnostik ist die Grundlage jeder erfolgreichen Behandlung. Im Darmzentrum nutzen wir moderne Verfahren wie Darmspiegelung, Endoskopie des Darms, bildgebende Diagnostik und feingewebliche Untersuchungen, um Darmerkrankungen und Darmkrebs frühzeitig zu erkennen und gezielt abzuklären. Erfahren Sie hier mehr. Erfahren Sie hier mehr.

Die Behandlung im Darmzentrum erfolgt immer individuell und auf Grundlage aktueller medizinischer Leitlinien. Je nach Befund entwickeln wir für jede Patientin und jeden Patienten ein maßgeschneidertes Therapiekonzept.

Zum Einsatz kommen unter anderem:

  • endoskopische Tumorentfernung (bei frühen Befunden)
  • Operative Entfernung des Tumors, vorzugsweise roboterassiert mit dem da Vinci®-Operationssystem
  • Strahlentherapie (bei Tumoren des Enddarms)

Für Patientinnen und Patienten, die im Rahmen einer Operation einen künstlichen Darmausgang, also ein Stoma, erhalten, bieten wir eine spezialisierte Stoma-Sprechstunde an. Unser erfahrenes Team begleitet Sie von der Vorbereitung vor der Operation über die Versorgung nach dem Eingriff bis zur langfristigen Nachsorge.

Hier erfahren Sie mehr zum Thema Stoma.

Eine gute Ernährung kann bei vielen Darmerkrankungen eine wichtige Rolle spielen. Auch nach einer Operation oder während einer medikamentösen Therapie ist eine individuell angepasste Ernährung oft ein wichtiger Bestandteil der Behandlung und Erholung.

Deshalb ist die Ernährungsberatung ein wichtiger Baustein in der Betreuung unserer Patientinnen und Patienten. Hier erfahren Sie mehr zum Thema Ernährungsberatung.

Gerade bei einer schwerwiegenden Diagnose wie Darmkrebs kann eine fundierte Zweitmeinung hilfreich sein. Im Darmzentrum bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Diagnose und die vorgeschlagenen Therapieoptionen durch erfahrene Expertinnen und Experten unabhängig überprüfen zu lassen.

Eine Zweitmeinung kann dazu beitragen, Therapieentscheidungen besser einzuordnen und Sicherheit für die nächsten Schritte zu gewinnen.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Darmzentrum

Die Behandlung einer Darmerkrankung oder einer Darmkrebserkrankung erfordert die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen. Im Darmzentrum arbeiten Spezialistinnen und Spezialisten aus verschiedenen Bereichen eng zusammen.

In regelmäßigen Tumorkonferenzen besprechen wir komplexe Fälle gemeinsam und stimmen Diagnostik und Therapie interdisziplinär ab. So erhält jede Patientin und jeder Patient ein individuell zugeschnittenes und leitliniengerechtes Behandlungskonzept.

Erfahren Sie hier mehr zu den Netzwerkpartner:innen des Darmzentrums