Im Notfall 112 wählen

Im medizinischen Notfall erreichen Sie uns 24/7 über unsere Notaufnahme.
 

Bei lebensbedrohlichen Notfällen rufen Sie den Notruf 112.
 

Bei nicht dringlichen Erkrankungen, planbaren Untersuchungen oder länger bestehenden Beschwerden sollten Sie sich zunächst an Ihre Hausarztpraxis oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) wenden. So helfen Sie mit, die Notfallmedizin in der Notaufnahme für schwer erkrankte Patientinnen und Patienten freizuhalten.

Erfahren Sie hier mehr zu unserer Notaufnahme

Neonatologie und Kinderintensivmedizin

St. Franziskus-Hospital Münster

Die Babytür am Franziskus
Hilfe für Mutter und Kind:

Gemeinsam haben der Sozialdienst katholischer Frauen, das St. Franziskus-Hospital Münster, sowie die Stadt Münster „die Babytür am Franziskus“ eingerichtet. Anders als bei der Babyklappe ist ein uneinsehbarer Raum geschaffen worden, in dem sich die Mutter oder eine andere abgebende Person von dem Kind verabschieden kann. Dieser Raum ist von außerhalb des Krankenhauses zu betreten, aber zugleich an die Versorgung des Krankenhauses angeschlossen.

Grundlage des Konzeptes ist die umfassende Sorge um die Mutter und das Kind. Zum einen wird dem Kind durch eine schnelle medizinische Erstversorgung im Hospital eine Lebensperspektive eröffnet. Zum anderen werden vom Sozialdienst kath. Frauen der abgebenden Mutter Hilfsangebote gemacht, die sie in Anspruch nehmen kann.

Falls die Mutter keine Beratung in Anspruch nimmt, wird das Kind in eine Adoptivfamilie vermittelt.

So funktioniert die Babytür


Für Mütter und Eltern, die sich in einer sehr großen Notsituation befinden, haben wir die „Babytür am Franziskus“ eingerichtet. Straffrei und vertraulich kann dort ein Baby in Obhut des Krankenhauses gegeben werden.

Die Babytür findet man, wenn man am St. Franziskus-Hospital vom Hohenzollernring aus die Liegendanfahrt geht und dem Hinweisschild folgt. 

Die Tür zur Babytür öffnet sich durch Betätigen des Türsummers. Das Signal zeigt dem Pförtner im Hospital, dass jemand den Raum betreten hat. Die Person hat dann fünf Minuten Zeit, sich von dem Kind zu verabschieden und einen an die Eltern des Kindes gerichteten Brief an sich zu nehmen. In dem Brief erfährt die abgebende Person wie sie, falls gewünscht, Kontakt zur Vermittlungsstelle aufnehmen kann. Außerdem kann mithilfe eines Codewortes die Verbindung zum Kind nachgewiesen werden, um evtl. dem Kind noch Nachrichten zu seiner Abstammung, den Gründen der Abgabe o. ä. auf vertraulichem Weg zu kommen zu lassen. Auch für den Fall, dass die Mutter die Abgabe rückgängig machen möchte, kann sie über das Codewort Kontakt mit den Beraterinnen des SkF aufnehmen.

Nach fünf Minuten schaltet sich die Kamera zu, die es den zuständigen Mitarbeiter:innen im Hospital ermöglicht, in den Raum zu sehen. Diese Sicherheit muss eingebaut werden, da Menschen auch missbräuchlich den Raum betreten können.

Nachdem die Person den Raum verlassen hat, kann die Tür von außen nicht mehr geöffnet werden. Sofort anschließend kümmern sich eine Fachpflegeperson und ein/e Kinderarzt/-ärztin um das Kind. Falls die Mutter oder eine andere abgebende Person das Gespräch sucht, darf sie natürlich im Raum bleiben. Auch in diesem Fall wird die Vertraulichkeit durch das Personal gewahrt.