Westfälisches Lungenkrebszentrum UKM - SFH
Lungenkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen. Für eine bestmögliche Diagnostik und Therapie sind der frühzeitige Austausch und die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Mediziner:innen entscheidend. Im gemeinsamen Lungenkrebszentrum UKM – SFH arbeiten verschiedene Spezialist:innen des Universitätsklinikums Münster (UKM) und des St. Franziskus-Hospitals (SFH) Münster bei der Behandlung von Patient:innen mit bösartigen Erkrankungen der Lunge eng zusammen. Beide Häuser verfügen über eine langjährige Expertise vor allem in der Behandlung von Lungen- und Rippenfellkrebs. Durch die Zusammenarbeit im Lungenkrebszentrum können die Kompetenzen der Spezialist:innen beider Standorte gebündelt werden um eine medizinische Versorgung von Patient:innen auf höchstem Niveau sicherzustellen. Alle Patient:innen, die wir behandeln, werden bei regelmäßigen fachübergreifenden Tumorkonferenzen vorgestellt.
Studien
An Observational study to assess the effectiveness and saftey of cemiplimab in patients with advanced non-small cell lung cancer (NSCLC) in routine clinical practice stettings in Europe
Kontakt: Onkologisches Studienbüro, Tel. 0251 / 935 1302, study-nurse@sfh-muenster.de
Grundsätze der Zusammenarbeit
Die Zusammenarbeit der Kooperationspartner:innrn und Versorgung von Patient:innen und deren Angehörigen richtet sich nach den folgenden Grundsätzen:
- Wir behandeln Patient:innen auf höchstem medizinischen Niveau unter Berücksichtigung neuester und innovativer Diagnostik- und Therapiemethoden.
- Unsere wissenschaftliche Arbeit sichert unseren Patient:innen den Zugang zu moderner Diagnostik, Therapie und Studien.
- Im Rahmen gemeinsamer interdisziplinärer Fallbesprechungen wird für jede Patientin und jeden Patienten individuell die optimale Therapie festgelegt.
- Die interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie der Umgang mit Patient:innen und Angehörigen ist geprägt von einem würdevollen und respektvollen Umgang.
- Wir beraten, begleiten und unterstützen Patient:innen und ihre Angehörigen in allen Belangen.
- Wir arbeiten aktiv mit externen Partner:innen zusammen, um eine heimatnahe Versorgung bzw. Nachsorge auf höchstem Niveau zu gewährleisten.
Früherkennung, die Leben retten kann – Lungenkrebsscreening im Münsterland
Für Menschen mit einem erhöhten Lungenkrebsrisiko aufgrund langjährigen starken Rauchens gibt es seit April 2026 ein Früherkennungsprogramm mit Niedrigdosis-Computertomographie (Low-Dose-CT): In der Münsterlandinitiative Lungenkrebsscreening arbeiten das Universitätsklinikum Münster (UKM), das St. Franziskus-Hospital Münster (SFH), das Clemenshospital Münster und die Mathias Medizin mit niedergelassenen Ärzt*innen und radiologischen Praxen zusammen. Gemeinsam sorgen die Partner dafür, dass die einzelnen Schritte von der Beratung über die Untersuchung bis zum Befund gut ineinandergreifen. Ist eine weitere Abklärung notwendig, stehen die beteiligten Lungenkrebszentren für die spezialisierte Diagnostik und gegebenenfalls Behandlung zur Verfügung.
Hier finden Sie weitere Informationen zu Voraussetzungen, Ablauf und Ansprechpersonen:









