Koronare Herzkrankheit
In unserer Klinik für Nuklearmedizin setzen wir die Herzszintigraphie, auch Myokard-SPECT genannt, zur Abklärung von Durchblutungsstörungen des Herzmuskels ein. Die Untersuchung hilft uns zu beurteilen, ob Hinweise auf eine koronare Herzkrankheit vorliegen und wie gut der Herzmuskel in Ruhe und unter Belastung mit Blut versorgt wird.
Herzszintigraphie zur gezielten Abklärung
Eine koronare Herzkrankheit entsteht, wenn die Herzkranzgefäße verengt sind und der Herzmuskel nicht mehr ausreichend Sauerstoff erhält. Das kann sich zum Beispiel durch Brustschmerzen, Luftnot oder eine verminderte Belastbarkeit bemerkbar machen. Mit der Herzszintigraphie können wir sichtbar machen, ob bestimmte Bereiche des Herzens unter Belastung schlechter durchblutet werden oder ob bereits Narbengewebe nach einem Herzinfarkt vorliegt. Moderne Geräte ermöglichen darüber hinaus eine Beurteilung der Pumpfunktion des Herzens.
Für die Untersuchung wird eine geringe Menge einer schwach-radioaktiven Substanz verabreicht. Anschließend werden mit einer Spezialkamera Aufnahmen des Herzens erstellt. In der Regel wird die Untersuchung mit einer Belastung kombiniert. Wenn eine körperliche Belastung auf dem Fahrradergometer nicht möglich ist, kann sie auch medikamentös erfolgen. Die eigentlichen Aufnahmen dauern meist 10 bis 20 Minuten. Welche Vorbereitungen für Ihren Termin wichtig sind, besprechen wir vorab mit Ihnen.
Die Herzszintigraphie liefert wichtige Informationen für die weitere Behandlung. Ein unauffälliger Befund kann dafür sprechen, dass zunächst keine weiterführende invasive Diagnostik notwendig ist. Zeigen sich Hinweise auf eine relevante Durchblutungsstörung, können die Ergebnisse eine wichtige Grundlage für weitere kardiologische Untersuchungen und Behandlungen sein.
Weiterführende Informationen
Weitere Informationen rund um die kardiologische Abklärung und Behandlung finden Sie auch in unserer Klinik für Kardiologie.




