Speiseröhrenzentrum
Ihre Spezialistinnen und Spezialisten für die Diagnose und Behandlung von Erkrankungen der Speiseröhre
Das Speiseröhrenzentrum am St. Franziskus-Hospital Münster bietet Patientinnen und Patienten eine umfassende, interdisziplinäre Versorgung bei Erkrankungen der Speiseröhre. Dazu gehören sowohl gutartige Erkrankungen wie die Refluxkrankheit als auch bösartige Veränderungen wie der Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom). Zu dem Angebot unseres Zentrums gehört auch die Behandlung weiterer Erkrankungen der Speiseröhre, wie der Achalasie, Hernien, Divertikel oder Ösophagusverletzungen.
Unser erfahrenes Team aus Chirurgie, Gastroenterologie, Onkologie und weiteren Fachbereichen arbeitet eng zusammen, um für jede Patientin und jeden Patienten eine individuell abgestimmte Diagnostik und Behandlung zu ermöglichen. Dabei setzen wir auf moderne Verfahren, kurze Abstimmungswege und aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse.
Gerade bei Speiseröhrenkrebs ist eine frühe Diagnose besonders wichtig. Mögliche Symptome des Speiseröhrenkrebs können Schluckbeschwerden, ein ungewollter Gewichtsverlust, Schmerzen hinter dem Brustbein oder anhaltendes Sodbrennen sein. Auch eine länger bestehende Refluxkrankheit kann das Risiko für Veränderungen in der Speiseröhre erhöhen und sollte deshalb sorgfältig abgeklärt werden.
Unsere Schwerpunkte:
Behandlung der Refluxerkrankung
Die Refluxerkrankung zählt zu den häufigsten Erkrankungen der Speiseröhre. Eine häufige Ursache ist, dass saurer Mageninhalt in die Speiseröhre zurückfließt und dort die Schleimhaut reizt. Typische Symptome sind Sodbrennen, saures Aufstoßen und ein Brennen hinter dem Brustbein. Fast ein Fünftel der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland ist von Refluxbeschwerden in unterschiedlicher Ausprägung betroffen. Für die Diagnose einer Refluxerkrankung setzen wir je nach Befund Untersuchungsverfahren wie die Endoskopie oder die 24-Stunden-pH-Metrie ein. Oft lassen sich die Beschwerden bereits durch Medikamente und eine angepasste Ernährung lindern. Wenn diese Maßnahmen nicht ausreichen, kann eine Operation eine wirksame Behandlungsoption sein.
Informieren Sie sich hier über Refluxerkrankungen
Speiseröhrenkrebs ist eine bösartige Erkrankung der Speiseröhre, deren Häufigkeit in den vergangenen Jahrzehnten zugenommen hat. Zu den möglichen Ursachen zählen Übergewicht, Rauchen, ein überhöhter Alkoholkonsum und eine länger bestehende Refluxerkrankung. Im frühen Stadium verursacht die Erkrankung oft keine Beschwerden. Typische Symptome von Speiseröhrenkrebs sind vor allem Schluckstörungen, Schmerzen hinter dem Brustbein oder eine Blutarmut. Mögliche Vorstufen von Speiseröhrenkrebs und Frühformen können in vielen Fällen endoskopisch erkannt und behandelt werden. Wenn eine Operation erforderlich ist, behandeln wir Patientinnen und Patienten in unserem zertifizierten Speiseröhrenzentrum im Rahmen eines interdisziplinären Konzepts – mit enger Abstimmung zwischen Tumorkonferenz, Endoskopie, Chirurgie und Onkologie.
Erfahren Sie hier mehr zur Diagnostik und Behandlung von Speiseröhrenkrebs
Im Speiseröhrenzentrum behandeln wir neben Refluxerkrankungen und Speiseröhrenkrebs auch weitere Erkrankungen der Speiseröhre, zum Beispiel Achalasie, Divertikel, Hiatushernien und Verletzungen. Je nach Befund kommen konservative, interventionelle oder operative Therapieverfahren zum Einsatz.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Speiseröhrenzentrum
Die Behandlung von Erkrankungen der Speiseröhre und insbesondere von Speiseröhrenkrebs erfordert die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen. Im Speiseröhrenzentrum arbeiten Spezialistinnen und Spezialisten aus unterschiedlichen Bereichen eng zusammen.
In regelmäßigen Tumorkonferenzen besprechen wir komplexe Fälle gemeinsam und stimmen Diagnostik und Therapie interdisziplinär ab. So erhält jede Patientin und jeder Patient ein individuell abgestimmtes und leitliniengerechtes Behandlungskonzept.
Erfahren Sie hier mehr über die Netzwerkpartner:innen des Speiseröhrenzentrums.







