Gastroenterologie & Hepatologie
In der Gastroenterologie und Hepatologie der Klinik für Innere Medizin II am St. Franziskus-Hospital Münster werden Erkrankungen des Magen‑Darm‑Trakts, der Leber, der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse diagnostiziert und behandelt. Dazu gehören unter anderem Refluxbeschwerden und Speiseröhrenerkrankungen, chronisch‑entzündliche Darmerkrankungen, Leberentzündungen und Fettlebererkrankungen, Leberzirrhose sowie gutartige und bösartige Tumorerkrankungen dieser Organe. Ziel ist es, Ursachen von Beschwerden gezielt zu klären und eine individuell passende Therapie zu planen – nach aktuellen medizinischen Standards.
Für die Abklärung Ihrer Beschwerden nutzen wir moderne Verfahren der Endoskopie und Sonographie. Dazu gehören unter anderem Magenspiegelung (Gastroskopie), Darmspiegelung (Koloskopie), Endosonographie (Ultraschall von innen), ERCP sowie verschiedene Ultraschalluntersuchungen der Bauchorgane. Ausführliche Informationen zu den einzelnen Untersuchungen finden Sie hier.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Für viele Krankheitsbilder arbeiten wir eng mit spezialisierten Zentren am St. Franziskus-Hospital zusammen. Dazu gehören das Speiseröhrenzentrum, das Darmzentrum und die FRANZISKUS Viszeralmedizin Münster. So stellen wir sicher, dass Patientinnen und Patienten bei komplexen Erkrankungen, insbesondere bei Tumorerkrankungen oder ausgedehnten Operationen, von Anfang an von allen notwendigen Spezialistinnen und Spezialisten gemeinsam betreut werden.
Hepatologie
Veränderte Leberwerte sind ein häufiger Befund und können sehr unterschiedliche Ursachen haben – von harmlosen Auslösern bis hin zu bislang unentdeckten chronischen Lebererkrankungen oder einer Leberzirrhose. Eine frühzeitige Abklärung ist wichtig, um Leberschäden zu vermeiden oder ein Fortschreiten der Erkrankung möglichst zu verlangsamen.
Wir arbeiten eng mit Hausärztinnen und Hausärzten sowie Fachärztinnen und Fachärzten für Innere Medizin und Gastroenterologie zusammen, um Ihnen eine umfassende und individuelle Betreuung zu ermöglichen.
Für die Diagnostik setzen wir moderne Verfahren ein, darunter spezielle Laboruntersuchungen, hochauflösenden Ultraschall und die nicht-invasive Elastografie. Mit dieser Methode lässt sich die Festigkeit des Lebergewebes messen. In vielen Fällen kann so eine zuverlässige Diagnose gestellt werden, ohne dass eine Gewebeprobe erforderlich ist.
Wenn dennoch eine Leberbiopsie notwendig sein sollte, kann diese heute in der Regel unter kurzer Sedierung nahezu schmerzfrei durchgeführt werden.
Ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Leberzirrhose und deren Begleiterkrankungen.





