Im Notfall 112 wählen

Im medizinischen Notfall erreichen Sie uns 24/7 über unsere Notaufnahme.
 

Bei lebensbedrohlichen Notfällen rufen Sie den Notruf 112.
 

Bei nicht dringlichen Erkrankungen, planbaren Untersuchungen oder länger bestehenden Beschwerden sollten Sie sich zunächst an Ihre Hausarztpraxis oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) wenden. So helfen Sie mit, die Notfallmedizin in der Notaufnahme für schwer erkrankte Patientinnen und Patienten freizuhalten.

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Klinik für Nuklearmedizin

St. Franziskus-Hospital Münster

Willkommen in der Klinik für Nuklearmedizin
Ihre Spezialistinnen und Spezialisten für nuklearmedizinische Diagnostik und Therapie in Münster

In unserer Klinik für Nuklearmedizin am St. Franziskus-Hospital Münster setzen wir moderne Verfahren ein, um Krankheiten frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln. Die Nuklearmedizin macht Stoffwechselvorgänge im Körper sichtbar und liefert damit wichtige Informationen, die für die weitere Behandlung entscheidend sein können.

Dabei kommen schwach-radioaktive, kurzlebige Substanzen zum Einsatz, die sich gezielt in bestimmten Organen oder Geweben anreichern. So können wir krankhafte Veränderungen zum Beispiel an der Schilddrüse, an den Knochen, am Herzen, an den Nieren oder im Gehirn präzise beurteilen.

Schonende Diagnostik mit hoher Aussagekraft

Viele Patientinnen und Patienten haben zunächst Fragen, wenn sie hören, dass bei einer Untersuchung radioaktive Substanzen eingesetzt werden. Das ist gut nachvollziehbar. Wichtig zu wissen: Die eingesetzten Substanzen werden nur in sehr geringer Menge verabreicht. Die Strahlenbelastung ist in der Regel niedrig, und die Untersuchungen sind meist gut verträglich.

Viele Untersuchungen finden in einer offenen und angenehmen Umgebung statt und sind auch für Menschen mit Platzangst häufig gut geeignet. Wenn Sie Fragen haben oder unsicher sind, sprechen Sie uns gerne an.

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Unsere Schwerpunkte

Für bestimmte Fragestellungen steht in unserer Klinik auch das PET-CT zur Verfügung. Dieses Verfahren verbindet die Darstellung von Stoffwechselvorgängen mit präzisen anatomischen Bildern. So lassen sich auffällige Veränderungen besonders genau beurteilen. Das PET-CT kann vor allem bei komplexen Fragestellungen zusätzliche wichtige Informationen für Diagnostik und Therapieplanung liefern.

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Bei Knochenerkrankungen bietet die Nuklearmedizin besonders empfindliche Untersuchungsverfahren, um Veränderungen frühzeitig sichtbar zu machen. Die Knochenszintigraphie kann unter anderem bei Tumoren, unklaren Knochenbrüchen, Entzündungen, Prothesenlockerungen sowie bei unklaren Knochen- und Gelenkschmerzen wichtige Hinweise liefern.

Ein Vorteil dieses Verfahrens ist, dass der gesamte Körper in einer Untersuchung erfasst werden kann. So lassen sich auch komplexe Fragestellungen präzise abklären und die weitere Behandlung gezielt planen.

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Mit der Herzszintigraphie beziehungsweise Myokard-SPECT können wir Durchblutungsstörungen des Herzmuskels gezielt untersuchen. Das Verfahren hilft dabei, eine koronare Herzkrankheit zuverlässig abzuklären oder belastete Herzbereiche sichtbar zu machen.

Die Untersuchung wird in der Regel mit einer Belastung kombiniert – entweder körperlich oder medikamentös. So können wir beurteilen, wie gut der Herzmuskel durchblutet wird und ob weitere Untersuchungen oder Behandlungen notwendig sind.

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Häufig gestellte Fragen

Die Nuklearmedizin ist ein medizinisches Fachgebiet, das Organfunktionen, Stoffwechselvorgänge und andere Abläufe im Körper sichtbar macht. Im Unterschied zu vielen anderen bildgebenden Verfahren geht es dabei nicht nur um die Struktur eines Organs, sondern vor allem um seine Funktion. So können krankhafte Veränderungen häufig bereits früh erkannt werden.

Für die Untersuchung wird in der Regel eine geringe Menge einer schwach-radioaktiven Substanz verabreicht, meist über eine Vene. Je nach Fragestellung erfolgt die Bildaufnahme direkt im Anschluss oder nach einer gewissen Wartezeit. Mit einer Spezialkamera werden anschließend Aufnahmen erstellt, die zeigen, wie das untersuchte Organ arbeitet.

Die Untersuchung selbst ist in der Regel nicht schmerzhaft. Lediglich eine Injektion in die Vene kann kurz spürbar sein.

Nein. Die Strahlenbelastung ist in der Regel gering und wird so niedrig wie möglich gehalten. Die eingesetzten Substanzen werden in sehr kleiner, genau berechneter Menge verabreicht.

Bitte informieren Sie uns unbedingt vor der Untersuchung, wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft vermuten oder stillen. In der Schwangerschaft und Stillzeit müssen nuklearmedizinische Untersuchungen besonders sorgfältig geprüft und individuell abgestimmt werden.

Viele Untersuchungen finden in einer offenen Untersuchungsumgebung statt und sind auch für Patient:innen mit Platzangst häufig gut geeignet. Wenn Sie hierzu Fragen oder Sorgen haben, sprechen Sie uns bitte vor Ihrem Termin an.