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Bei lebensbedrohlichen Notfällen rufen Sie den Notruf 112.
 

Bei nicht dringlichen Erkrankungen, planbaren Untersuchungen oder länger bestehenden Beschwerden sollten Sie sich zunächst an Ihre Hausarztpraxis oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) wenden. So helfen Sie mit, die Notfallmedizin in der Notaufnahme für schwer erkrankte Patientinnen und Patienten freizuhalten.

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Klinik für Kardiologie, Angiologie & Elektrophysiologie

St. Franziskus-Hospital Münster

Kardiologische Funktionsdiagnostik

In der kardiologischen Funktionsabteilung werden alle wichtigen nicht-invasiven Untersuchungen von Herz und Gefäßen durchgeführt. Viele dieser Untersuchungen dienen der Abklärung von Beschwerden (z.B. Brustschmerz, Luftnot, Herzstolpern), der Vorbereitung auf Herzkatheteruntersuchungen, Koronarinterventionen, Herzklappeneingriffe oder elektrophysiologische Untersuchungen, sowie der Verlaufskontrolle nach Eingriffen oder bei chronischen Herzerkrankungen. 

Unser Untersuchungsspektrum

  • Ruhe-EKG und Belastungs-EKG
    Beurteilung von Herzrhythmus und Durchblutungssituation des Herzens in Ruhe und unter körperlicher Belastung.
  • Langzeit-EKG
    Aufzeichnung des Herzrhythmus über 24 Stunden oder länger, z.B. bei Herzstolpern, Schwindel oder Ohnmachtsanfällen.
  • Langzeitblutdruckmessung
    Blutdruckkontrolle über 24 Stunden zur Erkennung und Beurteilung von Bluthochdruck.
  • Echokardiografie mit 3D-Darstellung und Kontrast-/Perfusionsoption
    Ultraschall des Herzens zur Beurteilung von Pumpleistung, Herzklappen und Wandbewegungen, bei Bedarf dreidimensional und mit Kontrastmittel.
  • Transösophageale Echokardiografie (TEE)
    Herzultraschall über die Speiseröhre mit 3D-Option, wenn z.B. Herzklappen oder Blutgerinnsel besonders genau beurteilt werden müssen.
  • Stress-Echokardiografie mit medikamentöser Belastung und Kontrastmittel-Perfusion
    Ultraschall des Herzens unter medikamentöser Belastung, um Durchblutungsstörungen des Herzmuskels aufzudecken.
  • Kontrast-Echokardiografie
    Verbesserung der Bildqualität und Darstellung von Herzinnenräumen und Wandbewegungen durch Ultraschall-Kontrastmittel.
  • Herzschrittmacher-Funktionskontrolle
    Regelmäßige Kontrolle und Feineinstellung von Herzschrittmachern.
  • Abfrage von Ereignisrecordern 
    Auslesen implantierter Langzeit-EKG-Systeme zur Abklärung unklarer Rhythmusstörungen.
  • Abfrage und Programmierung von Defibrillatoren (ICD) und CRT-Geräten
    Kontrolle und Anpassung implantierter Defibrillatoren und Resynchronisationssysteme.
  • Kipptischuntersuchung
    Abklärung von Ohnmachtsanfällen (Synkopen), bei denen der Kreislauf oder Herzrhythmus eine Rolle spielen könnte.
  • Doppler- und Duplexuntersuchungen der Arterien und Venen
    Ultraschall der Halsgefäße, Arm- und Beinarterien/-venen sowie Nierenarterien, z.B. bei Durchblutungsstörungen oder Venenerkrankungen.
  • Lungenfunktionsuntersuchungen
    Beurteilung der Atemfunktion, z.B. zur Unterscheidung zwischen herz- und lungenbedingter Luftnot.
  • Schlafapnoe-Screening
    Untersuchung auf nächtliche Atemaussetzer (Schlafapnoe), die das Herz-Kreislauf-System belasten können.
  • Myokard-SPECT (in Zusammenarbeit mit der Nuklearmedizin)
    Darstellung der Durchblutung des Herzmuskels, z.B. zur Abklärung einer koronaren Herzkrankheit.
  • Kardio-CT und Kardio-MRT (in Zusammenarbeit mit der Radiologie)
    Computertomografie und Magnetresonanztomografie des Herzens zur genauen Beurteilung von Herzkranzgefäßen, Herzmuskel und Herzklappen.

So erhalten wir ein umfassendes Bild von Herz, Gefäßen, Lunge und Kreislauf – als Grundlage für eine gezielte, individuelle Behandlung.