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Bei nicht dringlichen Erkrankungen, planbaren Untersuchungen oder länger bestehenden Beschwerden sollten Sie sich zunächst an Ihre Hausarztpraxis oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) wenden. So helfen Sie mit, die Notfallmedizin in der Notaufnahme für schwer erkrankte Patientinnen und Patienten freizuhalten.

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Klinik für Gynäkologie

St. Franziskus-Hospital Münster

Endometriose-Behandlung am St. Franziskus-Hospital Münster

Endometriose ist eine chronische, oft schmerzhafte Erkrankung, bei der Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter wächst. Diese sogenannten Endometrioseherde können an den Eierstöcken, den Eileitern, dem Bauchfell oder anderen Organen im Beckenraum auftreten. Typische Symptome der Endometriose sind starke Regelschmerzen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, chronische Unterbauchschmerzen und in manchen Fällen auch unerfüllter Kinderwunsch.

Wir bieten Ihnen:

  • erfahrene Endometriose-Spezialist:innen
  • modernste Diagnostik und minimal-invasive Operationsverfahren
  • individuelle Betreuung und ganzheitliche Therapie
  • enge Zusammenarbeit mit weiteren Fachbereichen 

FAQs

Typische Symptome sind starke Regelschmerzen, chronische Unterbauchschmerzen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Schmerzen beim Wasserlassen oder Stuhlgang sowie ein unerfüllter Kinderwunsch. Die Beschwerden können individuell sehr unterschiedlich ausgeprägt sein.

Grundsätzlich kann jede Frau im gebärfähigen Alter betroffen sein. Ein erhöhtes Risiko besteht, wenn nahe Verwandte wie Mutter oder Schwester ebenfalls an Endometriose leiden. Auch frühe erste Regelblutungen, kurze Zyklen oder starke Monatsblutungen können das Risiko erhöhen.

Bei bestehendem Kinderwunsch ist eine individuelle Beratung wichtig. Oft kann eine Operation helfen, die Chancen auf eine Schwangerschaft zu verbessern. In manchen Fällen ist eine Zusammenarbeit mit einem Kinderwunschzentrum sinnvoll, um die bestmögliche Unterstützung zu erhalten.

Nicht jede Schwangerschaft mit Endometriose gilt automatisch als Risikoschwangerschaft. Es kann jedoch in Einzelfällen zu Komplikationen kommen, zum Beispiel durch Verwachsungen oder ein leicht erhöhtes Risiko für Fehlgeburten. Eine engmaschige Betreuung durch erfahrene Ärzt:innen ist daher ratsam.

Eine vollständige Heilung ist bisher nicht möglich, da das Gewebe erneut wachsen kann. Durch gezielte Behandlung lassen sich die Beschwerden jedoch meist deutlich lindern und die Lebensqualität verbessern.